Geschichte

 

springkonkurrenzHistorischer Film:

Springkonkurrenz in Reinach 21.8.1942

 

 

 

 

KavallerieIm Vorwort zum ersten Protokollbuch des RV Wynental ist zu lesen:

Es war schon seit längerer Zeit in unserer Talschaft ein eigentliches Bedürfnis geworden, dass sich die berittenen Militärs und Nichtmilitärs bei ihren Ritten zusammenfanden, um verschiedenen obwaltenden Umständen abzuhelfen. Ferner auch, um sich ein richtiges, militärisches Reiten anzugewöhnen und endlich hauptsächlich, um der leidigen Sonntagsreiterei zu steuern.

 

Es war Herr Art. Lt. Alb. Eichenberger von Menziken, der sich das Verdienst erwarb, eine Anzahl reitlustiger junger Leute in die edle Reitkunst einzuweihen und sie während „manchem Jahr“ auf gemeinschaftlichen Ausritten unter seiner schneidigen Leitung zu Reitern heranzubilden. Bei diesen Ausritten nun war meistens nur eine beschränkte Zahl von Teilnehmern vertreten, teil mangels genügenden Pferdematerials, teils wegen des Eigensinns verschiedener junger Leute, die lieber ihre eigenen Wege gingen und nach ihrer Weise die „Sonntagsreiterei“ kultivierten.

 


Es ist nun Herr Guidenfeldweibel Rudolf Burger von Burg, der in sehr verdankenswürdiger und anerkennenswerter Weise die Initiative zur Gründung eines Reitvereins ergriff, namentlich in Anbetracht der stets zunehmenden Zahl der Berittenen in unserer Gegend, damit denselben auch im Privatleben Gelegenheit geboten sei, sich in militärischer Weise im Reiten zu üben, um also vorbereitet in den Dienst einrücken zu können.So wurde auf den 17. Januar 1892 in den Gasthof Bären in Unterkulm eine Versammlung einberufen, an der die Gründung des Reitverein Wynental und Umgebung beschlossen wurde.

 

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